Entgiften - Entschlacken - Ausleiten :

Entgiftung/ Ausleitung
Unter Entgiftung versteht man das Reduzieren und Regulieren überforderter Verdauungs- und Ausscheidungsfunktionen. Das heißt, es wird die Ausscheidung bzw. Ausleitung angesammelter Ballast- oder Schadstoffe, die nicht vollständig und rückstandsfrei verstoffwechselt wurden, verstärkt.

Entgiftende Maßnahmen können ganz allgemein sein, wie z.B. vermehrtes Schwitzen als Ausleitung über die Haut durch Sport oder Sauna, Dampfbäder und Ähnliches.

Die Entgiftungstherapie kann aber auch ganz gezielt eingesetzt werden, in dem ganz besonders die ausscheidungsrelevanten Organe wie Haut, Niere, Leber, Lymphe und Darm angeregt werden. Dies geschieht über Tees, pflanzliche oder homöopathische (Homöopathie) Rezepturen, die individuell ausgetestet (VEGA-Test) werden können. Dann, nachdem die wichtigen Entgiftungsorgane angeregt und gestärkt sind, kann sich die gezielte Ausleitung der getesteten Belastungsfaktoren wie z.B. Schwermetalle (Amalgam, Blei, Cadmium…), Pestizide, Lösungsmittel und Andere anschließen.

Bitte sprechen Sie mich persönlich darauf an.



Der Begriff „Ausleitung“ stammt aus der Humoralpathologie und gilt als veraltet. Damals sollten „fehlerhafte Körpersäfte“ ausgeleitet werden. Wenn wir diesen Begriff gegen das Wort „Entgiftung“ austauschen, wird daraus eine hochaktuelle präventivmedizinische Therapie. Denn mit Schadstoffen sind wir alle mehr oder weniger belastet. Die Wissenschaft bringt täglich neue Beweise dafür, dass solche Belastungen schwere, meist chronische Erkrankungen auslösen können. Regelmäßige Ausleitung und Entgiftung härtet ab, beugt Krankheiten vor und unterstützt die Genesung.

Unser Essen macht uns krank
„Zucker im Kaffee, und Zitrone oder Sahne in den Tee…“ was in den 50er Jahren erstrebenswerter Luxus war, macht uns heute krank. Unsere Lebensmittel sind zu fett, zu süß, denaturiert und durch Dünge- und Pflanzenschutzmitteln vergiftet. Chronischer Stress stört die Verdauung zusätzlich. Auch der Zusammenhang zwischen Elektrosmog und einem erhöhten Krebsrisiko wurde zwischenzeitlich nachgewiesen. Innenraumschadstoffe wie Formaldehyd, oder Holzschutzmittel lösen allergische Erscheinungen, chronische Erkältungssymptome, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Atemwegsbeschwerden und Depressionen aus. Ist der menschliche Organismus erst einmal von außen aus dem Gleichgewicht gebracht worden, können sich Krankheitserreger und Pilze im Darm festsetzten. Spätestens jetzt ist eine Ausleitung und Entgiftung sinnvoll.

Wie der Körper entgiftet
Für die Entgiftung ist normalerweise unsere Leber verantwortlich, die Schadstoffe aufnimmt und über verschiedene chemische Prozesse unschädlich macht oder in stärker lösliche, ausscheidbare Verbindungen umwandelt. Sie werden über die Blase und den Darm als Urin und Stuhl ausgeleitet. Neben dem Darm und der Haut sind die Nieren Hauptausscheidungsorgane für schädliche Stoffwechselprodukte.

Gifte, die nun weder über Leber und Darm oder Niere ausgeleitet werden können, versucht der Körper über die Lunge oder die Haut loszuwerden. Die Lunge ist sehr gut geeignet, um das verbrauchte CO2 abzuatmen, jedoch weniger geeignet, um andere Gifte auszuscheiden. Mit dem Schweiß kann der Körper weitere Giftstoffe über die Haut abtransportieren. Doch diese ist mit „nur“ 2 m² Oberfläche zu klein, um das Entgiftungsproblem allein vollständig zu lösen. Am Ende der Kette stehen nur noch die Haare und vor allem das Bindegewebe und das Fettgewebe: hier kann der Körper Schadstoffe einlagern.

Symptome einer Überbelastung
Sind all diese Organe überbelastet, kommt es zu verschiedenen klinischen Symptomen. Leichtere Anzeichen sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Leistungsschwäche. Ernstere Erkrankungen, auch im Zusammenhang mit „freien Radikalen“ sind das Chronische Müdigkeitssyndrom (CFS), Fibromyalgie, Alzheimer und Arteriosklerose. Typische Erkrankungen bei übermäßiger Schadstoffbelastung sind auch chronische Entzündungen im Körper (z.B. in Magen und Darm), entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen, Hauterkrankungen, Allergien und Krebs.

Diagnostische Mittel
Wie belastet wir tatsächlich sind, kann durch verschiedene Tests relativ einfach festgestellt werden. Am bekanntesten und häufigsten praktiziert wird die Blutdiagnostik. Hier zeigt sich, ob unsere Entgiftungsorgane noch einwandfrei arbeiten, unter welchem oxidativen Stress wir stehen oder welches kardiovaskuläre Risiko wir tragen. Verschiedene weitere Bluttests geben Aufschluss über Allergien, Umwelttoxine, Tumormarker und den Immunstatus.




Stuhl- und Urintests zeigen ebenfalls die allgemeine Giftbelastung auf, weisen aber auch speziell Amalgam nach. Erste wissenschaftliche Belege haben bereits 1955 darauf hingewiesen, dass eine Amalgambelastung unseren Körper krank machen kann. Seit 1994 wird selbst von den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen empfohlen, belastende Füllungen zu entfernen und den Stoff auszuleiten.

Krankmachende Prozesse sind beispielsweise auch Entzündungen, die durch einfache Stuhltests nachgewiesen werden können. Ergänzt werden all diese Untersuchungen durch die Haar-Mineral-Analyse.

Sind die Befunde positiv, hat der Körper mit Sicherheit schon selbst versucht, die Giftstoffe auszuleiten. Dies kann durch Fieber, Katarrhe, Durchfälle, Blutungen oder Ausfluss geschehen sein. Auch Hauterkrankungen wie Ekzeme, Akne oder Rosacea weisen auf körpereigene Entgiftungsmaßnahmen hin. Diese Maßnamen können nun sanft unterstützt werden, beispielsweise extern durch Schröpfen, Blutegel, Cantharidenpflaster, Quaddeln, Aderlass oder Wickel, in seltenen Fällen auch Abführ- und Brechmittel.

Lebensmittel, die entschlacken
Es gibt eine Reihe von Lebensmitteln, die Schadstoffe ganz natürlich ausschwemmen und einen diuretischen Effekt haben. Dazu gehören fast alle Obstsorten, Rettich, Uva ursi, Wacholder und Spargel. Die Menstruation der Frau hat ebenfalls eine entgiftende Wirkung. Zu empfehlen sind zudem schweißtreibende Anwendungen (Sauna, Dampfbad) aber auch Sport, des Weiteren galletreibende Mittel wie Faulbaumrinde, Teufelskralle und Bitterstoffe. Werden zudem Eiter- und Entzündungsherde im Körper gefunden (z.B. Mandeln, Blinddarm, Zähne) und beseitigt, steht einer therapeutischen Umstimmung der Reaktionslage zur Neuregulation und Gesundung nichts mehr im Wege.

Entschlackungstherapien
Nicht nur zur Vorbeugung sondern insbesondere bei mittleren bis schweren Erkrankungen aufgrund von Schadstoffbelastungen, kann modern entgiftet werden. In Spezialpraxen und Privatkliniken werden solche Therapien angeboten: Thalasso-Bäder, Chelat-Infusionen, Detox-Fußbäder, Colon-Hydrotherapie und Darmsanierung. Diese Maßnahmen greifen jedoch nur dann dauerhaft, wenn Schadstoffe vermieden werden, so weit es irgendwie geht. Dazu gehört ein „gesunder“ Lebensstil ohne Zigarettenrauchen, mit mäßig Alkohol, geruhsamem Schlaf, Stressbewältigung und mäßiger sportlicher Bewegung.

Die Rolle der Ernährung
Auch die Ernährung muss natürlich stimmen. Denn nicht immer ist es eine direkte Giftstoffbelastung, die den Körper krank macht, es kann auch eine Übersäuerung sein. Sie kann ganz leicht im Urin durch den Sander-Test nachgewiesen werden, der auch den pH-Wert bestimmt. Er gilt als Maß für die Konzentration von Säuren und Basen. Der Bereich zwischen pH 1 und 6,9 wird als sauer bezeichnet, der Bereich zwischen 7,1 und 14 als basisch. PH 7,0 ist neutral, d.h. hier ist das Verhältnis zwischen Säuren und Basen in der Lösung ausgeglichen. Der Blut-pH-Wert liegt übrigens im leicht Basischen bei pH 7,4 und in diesem Bereich sollte auch unser Urin liegen.

Nur wenn das Verhältnis von Säuren und Basen im Körper stimmt, kann auch der Stoffwechsel funktionieren. Ist hingegen die Säurekonzentration im Körper erhöht, werden sämtliche biochemischen Vorgänge in unserem Körper instabil. Für einen gesunden Säure-Basen-Haushalt wird eine Ernährung empfohlen, die täglich 70 % basische und max. 30 % säuernde Lebensmittel liefert. Zu den säurebildenden Lebensmitteln gehören Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier, Quark, Käse, Milch, Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol, Margarine, Fertigöle, Zucker und Salz. Als neutral gelten Butter, Kräuter, Gewürze und Öle. Hier sei besonders das Leinöl empfohlen, da es ein idealer Lieferant von lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren ist. Ebenfalls neutral sind Getreide, Nudeln, Brot, Reis, Hirse und Hafer. Ausgesprochen basisch sind Kartoffeln in allen Variationen, Gemüse, Salate, reifes Obst und Haferflocken.

Was die Ernährung im Allgemeinen anbelangt, wäre es optimal, wenn wir wenig bis keinen Zucker mehr zu uns nehmen würden. Ein oder zwei Teelöffel Honig am Tag sind durchaus erlaubt. Da tierische Fette den Organismus belasten, sollte möglichst kein rotes Fleisch, sondern höchstens zwei- bis dreimal die Woche weißes Fleisch (Huhn oder Pute) verzehrt werden. Geräucherte Lebensmittel stehen im Verdacht, Krebs auszulösen. Auf der Liste der erlaubten Lebensmittel stehen ganz oben Obst und Gemüse. Hier sollten wir mindestens 5 x am Tag zugreifen. Wem das zu viel ist, der kann sich mit hochwertigen Säften behelfen.

Ganz wichtig: viel trinken!
Ganz wichtig für die Ausleitung und Entgiftung ist auch der Rat, viel zu trinken. Zwischen einem und drei Litern Wasser sollten es pro Tag schon sein. Wer Durst hat, leidet bereits an Flüssigkeitsmangel. Die Folgen: Der Körper kann aufgenommene Giftstoffe nicht mehr ausschwemmen. Wir leiden unter Müdigkeit, Konzentrationsverlust, geringer körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit und Kopfschmerzen. Bei länger andauerndem Flüssigkeitsmangel im Körper kann es zu Migräne, Asthma, Allergien, Diabetes, Bluthochdruck, Verstopfung, Hautproblemen, Austrocknung, Rückenschmerzen und anderen "Mangelsymptomen" kommen. Im Sinne eines Säure-Basen-Konzept empfiehlt sich stilles Wasser, denn schließlich ist ja auch die Kohlensäure eine Säure! Elektrolysebäder

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